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Frau Kaddor, warum werden Sie kritisiert?

von Michael Schrom 20.06.2017
Lamya Kaddor organisierte den Ramadan-Friedensmarsch in Köln. Es gab viel Lob, aber auch harte innermuslimische Kritik
Lamya Kaddor zieht eine Bilanz der Friedensdemo der Muslime in Köln: »Man sollte sich fragen, wer die Chance ausgeschlagen hat, islamfeindlichen Vorurteilen etwas Sichtbares entgegenzusetzen.« (Foto: PA/Eventpress Stauffenberg)
Lamya Kaddor zieht eine Bilanz der Friedensdemo der Muslime in Köln: »Man sollte sich fragen, wer die Chance ausgeschlagen hat, islamfeindlichen Vorurteilen etwas Sichtbares entgegenzusetzen.« (Foto: PA/Eventpress Stauffenberg)

Publik-Forum: Frau Kaddor, nach jedem islamistischen Anschlag gibt es abgrenzende Erklärungen von Islamverbänden. Trotzdem haben Sie als Privatperson zu einem Ramadan-Friedensmarsch durch Köln aufgerufen. Warum?

Lamya Kaddor: Die Anschläge von Manchester, London oder Kabul haben bei mir und Tarek Mohamad das Bedürfnis hervorgerufen, innermuslimisch noch ein stärkeres Zeichen der Empörung und des Widerstands zu organisieren – zumal die Verbrechen im Ramadan geschahen. Wir haben eine Stimmung aufgegriffen, so wie die Londoner Imame, die etwa den Terroristen das Totengebet verweigert haben.

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