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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2014
»Eine Schande für den Westen«
Hans-Christian Ströbele über Edward Snowdens Enthüllungen und die Folgen
Der Inhalt:

Firmen manipulieren Wikipedia

von Thomas Gesterkamp vom 04.02.2013
Wikipedia hat einen fast weihevollen Ruf als unbestechliches, von den Nutzern getragenes Online-Lexikon. Doch jetzt beschreibt eine Studie, wie Unternehmen die Einträge gezielt beeinflussen und etwa unliebsame Details aus Artikeln streichen. Auch der amerikanische Geheimdienst CIA und der Vatikan griffen der Studie zufolge in Texte ein
Wer steht hinter Wikipedia? Außer vielen Bürgern schreiben offenbar auch Werbeabteilungen von Firmen an Einträgen mit. Wer das online-Lexikon Wikipedia nutzt, sollte sich darüber  im Klaren sein (Foto: pa/Schlesinger)
Wer steht hinter Wikipedia? Außer vielen Bürgern schreiben offenbar auch Werbeabteilungen von Firmen an Einträgen mit. Wer das online-Lexikon Wikipedia nutzt, sollte sich darüber im Klaren sein (Foto: pa/Schlesinger)
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Unter Lehrern und anderen Multiplikatoren, erst recht unter Schülern und Hochschülern genießt sie Kultstatus. Die angeblich von einer »Schwarmintelligenz« von unten getragene »Mitmach-Enzyklopädie« Wikipedia gilt als legitimer Nachfolger des Brockhaus. Kaum eine Hausarbeit von Studierenden der »digitalen« Generation kommt noch ohne Verweise auf diese kostenfrei zugängliche Quelle aus. Der Einfluss von Wikipedia auf die Meinungsbildung wächst ständig – und weckt deshalb das Interesse der Public-Relations-Abteilungen großer Konzerne.

Schon 2009 tauchte in den Bearbeitungen des Wikipedia-Eintrags zum Atomkraftwerk Biblis auffällig oft eine bestimmte IP-Adresse auf. Dies ist der Nummerncode jenes Computers, an dem der Eintrag getätigt wurde. Er ließ sich zurückführen auf den AKW-Betreiber RWE. La

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