Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2014
»Eine Schande für den Westen«
Hans-Christian Ströbele über Edward Snowdens Enthüllungen und die Folgen
Der Inhalt:

Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein

von Julia Bultmann vom 31.01.2014
Der Kampf gegen die Armut im Süden ist vielfach vergebens. Ein Vergleich zwischen Mexiko und Brasilien zeigt jedoch, wie Erfolge möglich sind
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Bandenkriege. Drogentote. Waffenschmuggel. Ein Hurrikan oder Erdbeben. Schlechte Nachrichten wie solche sind es meist, mit denen die deutschen Medien über Mexiko berichten. Fakt ist: Es gibt etwas, das in Mexiko mehr Tote fordert als die Drogenkartelle: der Hunger. Im letzten Jahrzehnt sind 49 804 Mexikaner dem organisierten Verbrechen zum Opfer gefallen. In der gleichen Zeit sind 85 343 Menschen verhungert. Und dies trotz eines langjährigen Programms gegen Hunger und Armut.

Anders ist die Lage in Brasilien. Hier hat sich die Kindersterblichkeit in den vergangenen zehn Jahren um 47 Prozent verringert. Zwischen 2003 und 2010 sind die Einkommen der ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung um acht Prozent pro Jahr gestiegen. Nach offiziellen Statistiken konnten sich in den letzten sieben Jahren fast vi