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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2021
In der Identitätsfalle
Der neue Kampf für ein Klima der Freiheit
Der Inhalt:

»Emotionen sind stärker als Argumente«

vom 15.03.2021
Die Autorin Cigdem Toprak ist überzeugt, dass es ohne Gefühle kein neues gesellschaftliches Wir geben wird. Und dass die junge Generation heute schon Vielfalt lebt.
Gedenken: Graffito für die Opfer des Hanauer Anschlags unter der Friedensbrücke in Frankfurt am Main (Foto: pa/Gaul)
Gedenken: Graffito für die Opfer des Hanauer Anschlags unter der Friedensbrücke in Frankfurt am Main (Foto: pa/Gaul)
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Publik-Forum: Frau Toprak, vor Kurzem haben Sie das Buch »Das ist auch unser Land!« über Menschen mit migrantischen Biografien veröffentlicht. Waren Sie sehr wütend, als Sie diesen Titel machten?

Cigdem Toprak: Gar nicht. Ich finde nur, es sollte nicht zur Diskussion stehen, dass Deutschland auch unser Land ist. Meine Wut ist schon seit der Oberstufe verflogen.

Was ist da passiert?

Toprak: Auf meinem Gymnasium war es üblich, auf uns, die »Ausländer«, herunterzublicken. Einmal nannte mich ein Junge an meiner Schule »türkische F…e«. Meine Cousine machte sich daraufhin mit einer Freundin auf den Weg zu meiner Schule. Unterwegs sammelten sie zwei Jungs ein, einen mit türkischen, einen

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Georg Lechner
19.03.202113:52
Abwehr gegen "den alten weißen Mann": Das wäre ein Thema für PuFo, ob es "per se" ist (wie es Frau Toprak offenbar einschätzt und bedauert) oder nur deshalb, weil die Fädenzieher im Hintergrund (in den Schattenbanken etc.), die die Medien und damit die realpolitischen Entscheidungen beeinflussen, alte weiße Männer sind.
Ich bin ja auch ein alter, weißer Mann und daher von einer solchen Abwehr potenziell betroffen.