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Emmanuel Macron und die Wirtschaft

von Wolfgang Kessler 23.06.2017
Ich finde, der neue französische Präsident ist wirklich zu beneiden. Er hat einen hohen Sieg bei den Wahlen gelandet, strahlt viel Positives aus und gibt den Franzosen neues Selbstbewusstsein. Er will den Aufbruch wagen – findet aber schwierige wirtschaftliche Verhältnisse vor. Darum ist er nicht zu beneiden. Gibt es Modelle, die ihm weiterhelfen könnten? Kesslers Kolumne
Emmanuel Macron (links) ist zu beneiden, findet Publik-Forum-Chefredakteur Wolfgang Kessler (rechts). Nur nicht um die wirtschaftspolitischen Hürden, die vor ihm liegen. (Foto: pa/abaca)
Emmanuel Macron (links) ist zu beneiden, findet Publik-Forum-Chefredakteur Wolfgang Kessler (rechts). Nur nicht um die wirtschaftspolitischen Hürden, die vor ihm liegen. (Foto: pa/abaca)

Fast jeder vierte junge Franzose hat keinen Job, die Arbeitslosigkeit liegt über zehn Prozent. Die Staatsverschuldung wuchs auf knapp 100 Prozent der Wirtschaftsleistung (Deutschland liegt bei 70 Prozent, die EU-Verträge sehen 60 Prozent als Richtmarke vor). Und seit Jahren schwindet die Konkurrenzfähigkeit der französischen Wirtschaft. Sie gilt in weiten Teilen als verkrustet und veraltet.

Nicht jeder Rat ist ein guter Rat

In dieser Lage drängen sich ihm viele Ratgeber auf – um die meisten ist er nicht zu beneiden. Da sind die französischen Linken, die sich nun höhere Steuern für die Reichen und Unternehmen sowie e

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