»Ein Boykott kann wachrütteln«
In vielen Ländern wird die Forderung nach einem Boykott Israels wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern erhoben, hier bei einer Demonstration in den USA (Foto: pa/McGregor/Pacific Press)
Publik-Forum: Frau Hefets, Sie sind Jüdin und Israelin, und Sie engagieren sich für die BDS-Bewegung. Die drei Buchstaben stehen für »Boykott, Desinvestment, Sanktionen«. Sie boykottieren zum Beispiel israelische Produkte. Warum?
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Iris Hefets, geboren in Beer-Sheva in Israel, ist eine jüdische Psychoanalytikerin und Vorsitzende des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost«. Sie ist in Israel aufgewachsen, hat dort in der Armee gedient und sich vor 15 Jahren aus politischen Gründen dazu entschlossen, Israel zu verlassen. Seitdem lebt sie in Berlin.
Dieses Interview beleuchtet eine Seite der Debatte um BDS. In der aktuellen Ausgabe von Publik-Forum lesen Sie einen Beitrag über die Hintergründe der Bewegung, wie ihre Gegner sie bewerten und warum aus einem wirtschaftlichen Boykott ein Kampf der Ideen geworden ist: Streit um Paprika aus PalästinaSie wollen Publik-Forum testen? Bestellen Sie hier ein Mini-Abo.

Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0