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»Ein Boykott kann wachrütteln«

von Elisa Rheinheimer-Chabbi 24.04.2017
Darf man den Staat Israel boykottieren? Die israelische Besatzung der Palästinensergebiete jährt sich 2017 zum 50. Mal, eine Boykott-Bewegung erinnert daran. Iris Hefets aus Berlin, Vorsitzende des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost«, erklärt, warum sie bereit ist, dafür den Vorwurf »Nestbeschmutzerin« zu ertragen
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In vielen Ländern wird die Forderung nach einem Boykott Israels wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern erhoben, hier bei einer Demonstration in den USA (Foto: pa/McGregor/Pacific Press)
In vielen Ländern wird die Forderung nach einem Boykott Israels wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern erhoben, hier bei einer Demonstration in den USA (Foto: pa/McGregor/Pacific Press)
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Publik-Forum: Frau Hefets, Sie sind Jüdin und Israelin, und Sie engagieren sich für die BDS-Bewegung. Die drei Buchstaben stehen für »Boykott, Desinvestment, Sanktionen«. Sie boykottieren zum Beispiel israelische Produkte. Warum?

Iris Hefets: Ich engagiere mich für einen Boykott, weil Jüdischsein für mich unter anderem bedeutet, Widerstand zu leisten, wenn Ungerechtigkeit geschieht. Und in Israel geschieht großes Unrecht gegen die Palästinenser! Zunächst war ich aber gegen die Boykott-Bewegung. Ich habe immer geglaubt, dass Veränderung

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