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Die Lüge vom Jobwunder

In den vergangenen Jahren nahmen vor allem die Teilzeit- und Leiharbeit zu sowie die Minijobs. Diese Entwicklung verändert auch reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Die neue Regierung muss die zunehmende Kannibalisierung des Arbeitsmarktes beenden. Das kostet wenig, bringt aber viel. Von Wolfgang Kessler
Fast 7,2 Millionen ungesicherter Minijobs sind in den letzten Jahren vor allem im Reinigungsgewerbe, im Einzelhandel und in der Gastronomie entstanden – für rund fünf Millionen Menschen ist ihr Minijob die Haupterwerbsquelle  (Foto: pa/sven simon)
Fast 7,2 Millionen ungesicherter Minijobs sind in den letzten Jahren vor allem im Reinigungsgewerbe, im Einzelhandel und in der Gastronomie entstanden – für rund fünf Millionen Menschen ist ihr Minijob die Haupterwerbsquelle (Foto: pa/sven simon)

Noch nie gab es so viele Erwerbstätige wie zurzeit, verkündet Bundeskanzlerin Angela Merkel bei jeder Gelegenheit und preist ein deutsches Jobwunder. Dabei ignoriert sie allerdings, dass dieses »Wunder« auf Millionen schlecht bezahlter und ungesicherter Arbeitsplätze beruht.

Dieser Befund wird gerne verschwiegen. Frank-Jürgen Weise, der Präsident der Bundesagentur für Arbeit, braucht lange, bis er auf einer Pressekonferenz mit der Sprache herausrückt: »Die Zuwächse in der Beschäftigung haben wir bei Befristungen, in Teilzeit, bei Minijobs und Leiharbeit.« Dort entstanden im Wesentlichen jene 2,3 Millionen neuer Jobs,

Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2013
Limburg ist überall.
Der Fall Tebartz ist nur die Spitze des Eisbergs. Das katholische System krankt
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