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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2019
Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern
Eine Annäherung in fünf Schritten
Der Inhalt:

Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern

Ein rasender Finanzkapitalismus regiert die Welt. Wenige Megafonds und Weltkonzerne unterwerfen die Menschheit dem Diktat der Rendite. Wie könnte man den Kapitalismus verändern? In fünf Schritten, meint Wolfgang Kessler. Die Titelgeschichte in der neuen Ausgabe von Publik-Forum
Wolfgang Kessler beschreibt in seinem neuen Buch und in der Publik-Forum-Titelgeschichte, warum der Kapitalismus grundlegend verändert werden muss - und wie das geschehen könnte
Wolfgang Kessler beschreibt in seinem neuen Buch und in der Publik-Forum-Titelgeschichte, warum der Kapitalismus grundlegend verändert werden muss - und wie das geschehen könnte

Über Wirtschaft wird ständig geredet, doch eine offene Diskussion über den Kapitalismus ist noch immer verpönt. Das erlebte jüngst der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert. Kaum hatte Kühnert über eine Wirtschaft nachgedacht, in der Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung nicht vor den Werkstoren haltmachen, in der auch Enteignung kein Tabu ist – da fielen sie über ihn her. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hält »Diskussionen über Enteignungen dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer für einen Angriff aufs Gehirn«. Und Andrea Nahles sowie Olaf Scholz von der SPD kanzelten ihren Parteifreund wie einen Schulbuben ab (vergleiche Publik-Forum.de und Publik-Forum 9/2019). »Kühnert sagt die Wahrheit – und alle drehen durch«, bringt der Theatermacher Michael Herl die Debatte auf den Punkt. Herl hat recht. Denn gefährlich sind nicht die Gedanken von Kevin