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CIA-Chefin in Haft?

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 08.05.2018
Am 9. Mai wird Gina Haspel, die designierte CIA-Chefin, im US-Senat zu ihrer dunklen Vergangenheit befragt. Das Menschenrechtszentrum ECCHR in Berlin fordert, Haspel zu verhaften, wenn sie nach Europa kommt. Warum? Fragen an den Juristen Andreas Schüller
Der Jurist Andreas Schüller (kleines Foto) über die Hintergründe der Vorwürfe gegen Gina Haspel, der designierten CIA-Chefin. Sie soll für die Misshandlung von Gefangenen in einem US-Geheimgefängnis in Thailand verantwortlich sein (Fotos: pa/AP/Pablo Martinez Monsivais;  privat)
Der Jurist Andreas Schüller (kleines Foto) über die Hintergründe der Vorwürfe gegen Gina Haspel, der designierten CIA-Chefin. Sie soll für die Misshandlung von Gefangenen in einem US-Geheimgefängnis in Thailand verantwortlich sein (Fotos: pa/AP/Pablo Martinez Monsivais; privat)
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Publik-Forum: Donald Trump hat jüngst eine Frau zur CIA-Chefin nominiert, der vorgeworfen wird, f´ür Folter verantwortlich zu sein. Was werfen Sie ihr vor?

Andreas Schüller: Ihr wird vorgeworfen, dass sie die Chefin eines US-Geheimgefängnisses in Thailand war, in dem Menschen furchtbar misshandelt wurden. Der saudische Staatsbürger Al-Nashiri ist einer von ihnen, er wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2002 Waterboarding und anderen Foltertechniken unterzogen. Gina Haspel, die jetzt die CIA führen soll, hat diese Foltermethoden überwacht, das Geheimgefängnis stand unter ihrer Aufsicht. Sie hätte die Folter stoppen können. Das wird in einem Bericht des US-Senats von 2014 deutlich. Später hat Haspel Beweismaterial vernich

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Kritischer Leser
13.05.2018
Die Bundesregierung hat auch nicht protestiert, als die Foltergefängnisse in Polen, Litauen und Rumänien bekannt wurden.
Sie wird also auch diesmal vor den USA kuschen.