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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2014
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Bosnien: Hoffnung nach der Flut

von Thomas Schneider vom 13.06.2014
Aus der Katastrophe könnte noch etwas Positives erwachsen. Die Überschwemmungen haben alle gleichermaßen getroffen, Bosniaken, Kroaten und Serben, doch sie helfen einander, ohne nach der Nationalität zu fragen. Auch der politische Widerstand eint die Volksgruppen: Esma Drkenda protestierte in Gorazde gegen Korruption. Jetzt wurde daraus eine Bewegung
Die Überschwemmungen im Mai 2014 haben alle gleichermaßen getroffen, Bosniaken, Kroaten und Serben, doch sie helfen einander, ohne nach der Nationalität zu fragen. (Foto: pa/Demir)
Die Überschwemmungen im Mai 2014 haben alle gleichermaßen getroffen, Bosniaken, Kroaten und Serben, doch sie helfen einander, ohne nach der Nationalität zu fragen. (Foto: pa/Demir)
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Esma Drkenda pendelt zwischen den Schrecken der Vergangenheit und der Not der Gegenwart: Werktags hilft sie Frauen, die unter einem Trauma aus dem Bosnienkrieg leiden. Am Wochenende zieht sie Gummistiefel an, fährt mit dem Bus von Gorazde in die Überschwemmungsgebiete und hilft beim Aufräumen. Wenn dann montags die neue Arbeitswoche beginnt im Therapiezentrum Seka, stellen Esma und ihre Kolleginnen fest: Die Flutkatastrophe hat in Bosnien nicht nur viele Häuser zerstört. Sie hat unter den Frauen, die bei Seka Hilfe suchen, auch böse Erinnerungen wachgerufen: an die Vertreibungen im Krieg, an das Leben in Lagern, an den Tod von Angehörigen.

»Vielleicht kann aus dieser Katastrophe etwas Positives wachsen«

Trotzdem kommt Esma Drkenda nicht deprimiert aus dem Wochene

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