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Auf der Suche nach dem Bruttosozialglück

Bhutan verfolgt seit dreißig Jahren einen eigenständigen Entwicklungsweg jenseits des globalen Kapitalismus. Doch wie glücklich sind die Bhutaner wirklich? Ein Besuch im Himalaya. Von Wolfgang Kessler
von Wolfgang Kessler vom 03.12.2015
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Bhutan zwischen Tradition und Moderne: Klöster und Mönche sind ebenso allgegenwärtig wie Smartphones (Foto: pa/Cavalli)
Bhutan zwischen Tradition und Moderne: Klöster und Mönche sind ebenso allgegenwärtig wie Smartphones (Foto: pa/Cavalli)

Bhutan ist einzigartig. Das kleine Königreich im Himalaya mit seinen 750 000 Einwohnern verfolgt seit mehr als dreißig Jahren eine eigenständige Entwicklung jenseits von globalem Kapitalismus und staatssozialistischen Ansätzen. »Gross National Happiness«, in der deutschen Diskussion mit Bruttosozialglück übersetzt, heißt die Staatsphilosophie, zu der die Verfassung die Verantwortlichen des Landes verpflichtet. Das Besondere an diesem Ziel ist, dass es den Wohlstand der Menschen nicht allein am Geld misst.

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