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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2016
Schwester Kuh
Was wir den Tieren schulden
Der Inhalt:

Wir radeln dann mal nach Teheran

Von Frankfurt in den Iran braucht man fünf Stunden mit dem Flugzeug. Oder vier Monate mit dem Rad. Zwei junge Leute sind schon mal losgefahren. In den nächsten Wochen erzählen sie auf Publik-Forum.de, was sie auf ihrer Tour erleben
Sie sind auf zwei Rädern unterwegs nach Teheran: Christoph Borgans und Katharina Müller-Güldemeister (Foto: Borgans)
Sie sind auf zwei Rädern unterwegs nach Teheran: Christoph Borgans und Katharina Müller-Güldemeister (Foto: Borgans)

Am Abend traten wir in Frankfurt vor die Haustür, schwangen uns auf die Räder und fuhren los. An der Kreuzung verloren wir unsere winkenden Nachbarn aus den Augen. Jetzt blieb nur noch die Ferne. Wir fuhren auf der Straße, die nach Tübingen führt, nach Wien, nach Sarajevo und Teheran. An diesem Abend führte sie uns nach Frankfurt-Rödelheim. Während wir unser Zelt unter einer Buche aufschlugen, richteten sich zehn Kilometer Luftlinie entfernt zwei Spanier in unserer Wohnung ein. Während sie unser Bett bezogen und die Schränke einräumten, rollten wir die Schlafsäcke aus. Während sie vielleicht eine Lasagne in unseren Ofen schoben, kochten wir auf dem Spirituskocher Spaghetti. Unsere Wohnung war jetzt ihr Zuhause. Und unseres war nun die Landstraße.

Wenn wir in den ersten Tagen unserer Fahrradreise nach dem Woher und Wohin gefragt wurden, war e