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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2011
Das Rätsel des Bösen
Der Inhalt:

Waches Schlafen

von Hartmut Meesmann vom 03.11.2011
Der luzide Traum, auch Klartraum genannt, kann zu Selbsterkenntnis und Selbstheilung führen. Für manche Buddhisten ist er Teil der spirituellen Praxis
Traumfänger: Der Körper ruht, der Geist aber ist wach und kann sogar in den Traum eingreifen  (Foto: pa/die kleinert.de/Fiederling; modifiziert)
Traumfänger: Der Körper ruht, der Geist aber ist wach und kann sogar in den Traum eingreifen (Foto: pa/die kleinert.de/Fiederling; modifiziert)

Auf dem Rücken einschlafen? Das kann ich nicht. Ich soll es aber. Soeben noch hatte ich in der Meditationshalle meditiert. Zusammen mit fünf Frauen und unserem Kursleiter. Ich hatte 25 Minuten auf dem Meditationsschemel gesessen, mit geschlossenen Augen im Schneidersitz, und Gedanken und Bilder innerlich an mir vorbeiziehen lassen. Um Punkt vier Uhr am Morgen.

Meditation im Bett

Jetzt ist es eine halbe Stunde später. Unser Zen-Lehrer hatte uns eine merkwürdige Anweisung mit auf den Weg in den unterbrochenen Schlaf gegeben: Wir mögen die Meditation doch bitte im Bett fortsetzen und zunächst den Körper langsam einschlafen lassen, den Geist aber wachhalten, auf dem Rücken liegend. Der Mann ist gut!

In der Nacht zuvor hatte ich nach einer halben Stunde kapituliert und mich auf die Seite gewälzt, weil ich müde war. Es ist höchst ungewohnt, wach einzuschlafen, noch da

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