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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2021
Gott in der Krise
Das Christentum, ein Irrtum der Geschichte? Was vom Glauben übrig bleibt
Der Inhalt:

Spiritprotokoll
Körpergebet im Wasser

von Georg Magirius vom 03.07.2021
Das Freibad eine heilige Sphäre? So empfindet es der Theologe Georg Magirius. Für ihn ist das Schwimmbecken ein Ort, an dem er vertrauen und schweben kann.
Auch ein Ort der Gottesbegegnung: Freibad im Sommer (Foto: pa/EIBNER/Rene Weiss)
Auch ein Ort der Gottesbegegnung: Freibad im Sommer (Foto: pa/EIBNER/Rene Weiss)
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Für mich sind Chlorgeruch und Pommesduft, was andere vielleicht mit Weihrauch und Räucherstäbchen verbinden: das Signal, in eine heilige Sphäre zu treten. Im Freibad fühle ich mich dem Himmel näher, komme körperlich in Kontakt mit den Elementen, bin in Beziehung mit dem Geheimnis des Lebens, Gott – oder wie immer man sagen will. Ich bete, wobei ich nicht die Hände falte, was ganz praktische Gründe hat: Beim Schwimmen ginge ich sonst unter.

Leider hat das Freibad viele Monate im Jahr geschlossen, und in diesem zweiten Corona-Jahr musste ich sogar bangen, ob es überhaupt wieder öffnen darf. Durch die langen Ruhezeiten jedoch erschien mir das Terrain jetzt fast noch geheimnisvoller. Denn dieser Ort hat in einer auf Effizienz ausgelegten Welt ja immer schon eine längere Ruhezeit als jeder Acker, der

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