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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2021
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?
Der Inhalt:

Justiz
Im Namen des Volkes

von Eva-Maria Lerch vom 23.11.2021
Zerrüttete Familien und Geldprobleme: Vor Gericht offenbart sich eine Realität, die sonst oft schamhaft verborgen wird. Ein Besuch im Amtsgericht Wetzlar.
Ohne Ansehen von Person und Stand: Justitia als Symbol für unabhängige Rechtsprechung (Foto. istockphoto/Gearstd)
Ohne Ansehen von Person und Stand: Justitia als Symbol für unabhängige Rechtsprechung (Foto. istockphoto/Gearstd)
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Draußen vor der Tür des Amtsgerichts steht an diesem Morgen eine Gruppe rauchender Menschen. In ihrer Mitte eine Frau mit langen neonroten Haaren, die weithin leuchten. Ein paar Meter weiter sieht man drei junge Menschen in ausgetretenen Sneakers, darunter eine Jugendliche, die ebenfalls auffällig rotgefärbte Haare trägt. Die zwei Gruppen scheinen irgendwie zusammenzugehören, schauen aber streng aneinander vorbei.

Eine halbe Stunde später finden sich die beiden rothaarigen Frauen im zweiten Stock des Gebäudes, Sitzungssaal 213, wieder. Die ältere sitzt auf der Anklagebank, die jüngere auf dem Zeugenstuhl. Es handelt sich um Mutter und Tochter. Die Mutter, so hat es die Staatsanwältin zu Beginn der Verhandlung vorgetragen, soll die 16-jährige Tochter mit einem Besenstiel auf beide Arme geschlagen

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