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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2015
Zum Anbeißen
Christian Nürnberger: Warum mir der Protestantismus schmeckt
Der Inhalt:

Ihr Kinderlein, kommet

von Anne Lemhöfer vom 28.05.2015
Manche Kinder haben komische Eltern. Das ist gut so, denn pflanzten sich nur perfekte Menschen mit perfekten Leben fort, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Schade wäre das. Unperfekte Menschen sind eine nette Gesellschaft, man kann viel Spaß mit ihnen haben. Die Kolumne von Anne Lemhöfer
Elternsein, das kann auch gelingen, wenn die Verhältnisse nicht perfekt sind, wenn die Eltern Hallodris, Workaholics, chronisch pleite oder verschusselt oder spießig sind, ob das Abenteuer Familie gelingt, hängt von ganz anderen Dingen ab (Foto: Luis Louro/Fotolia)
Elternsein, das kann auch gelingen, wenn die Verhältnisse nicht perfekt sind, wenn die Eltern Hallodris, Workaholics, chronisch pleite oder verschusselt oder spießig sind, ob das Abenteuer Familie gelingt, hängt von ganz anderen Dingen ab (Foto: Luis Louro/Fotolia)
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Am Sandkasten ist gar nichts gut. Auf Kinderspielplätzen und in Elterncafés schwirrt ein Satz herum, der schlimmer ist, als er erst mal klingt. Er beginnt mit: »Also da frag ich mich schon, warum man Kinder bekommt, wenn man …« Wie der Satz weitergeht, ist variabel: »… sie so früh in die Krippe abgibt«, »… erst um halb fünf aus dem Kindergarten holt«, »… nicht mal eigene Zimmer bieten kann«, »… noch als Rentner auf Abibällen herumhängen muss«.

Gespielt wird das Spiel »Gute Eltern/Böse Eltern«, wobei die Bösen idealerweise jene sind, die gerade nicht dabeisitzen, die aber alle Mitlästernden kennen. Das Recht auf Vermehrung muss demnach mühsam erworben und kann leicht verwirkt werden: durch zu viel oder zu wenig Erwerbsarbeit, zu hohes oder zu niedriges Alter, durch zu wenig Freude am Laterne-B

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Dirk Baas
02.06.2015
Es gibt keinen idealen Zeitpunkt, um Kinder zu kriegen. Nur einen idealisierten. Das Problem scheint mir zu sein, dass viele Paare so lange nachdenken, wann denn der Nachwuchs am besten in die eigene Lebenswelt passt, bis der Zug der Elternschaft auf Nimmerwiedersehen abgefahren ist. Und doch könnte der Staat schon etwas mehr als Geburtshelfer agieren: Von wirklicher Kinder- und Familienförderung kann ja hierzulande kaum die Rede sein. Und da denke ich nicht nur an zehntausende Kinder in Hartz-IV-Familien.