Zur mobilen Webseite zurückkehren
Schriftgröße ändern:

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2015
Hat Hass eine Religion?
Die perfide Taktik des islamistischen Terrors
Der Inhalt:

Flötist Hufeisen: Ich bin ein Hans im Glück

Hans-Jürgen Hufeisen wurde in einem Gasthauszimmer geboren – und dort zurückgelassen. Erst zwei Tage später fand ihn der Wirt unter einer Decke. Im Kinderheim bekam er eine Blockflöte. »Das hat mein Leben gerettet«, sagt der heute weithin bekannte Flötenspieler und Komponist
Vom Findelkind zum bekannten Musiker, der für den Evangelischen Kirchentag Bühnenwerke schuf und schon über sechzig Platten eingespielt hat: Hans-Jürgen Hufeisen hat eine bewegende Lebensgeschichte (Foto: Stefan Neubig)
Vom Findelkind zum bekannten Musiker, der für den Evangelischen Kirchentag Bühnenwerke schuf und schon über sechzig Platten eingespielt hat: Hans-Jürgen Hufeisen hat eine bewegende Lebensgeschichte (Foto: Stefan Neubig)

Publik-Forum: Hufeisen – ist das Ihr Künstlername?

Hans-Jürgen Hufeisen: Nein, der ist echt. Der Name stammt von meiner Mutter. Das nach oben hin geöffnete Hufeisen ist ein Symbol für Glück – und tatsächlich hat mich das Glück auf meinem Lebensweg nur selten im Stich gelassen. Ich bin ein Hans im Glück. Obwohl die Aussichten nach meiner Geburt zunächst gar nicht rosig schienen.

Warum nicht?

Hufeisen: Ich kam im Winter auf die Welt, im Februar 1954, in einem kleinen Gasthaus im Dörfchen Anrath in der Nähe der holländischen Grenze. Das Gasthaus hatte nur wenige Zimmer und keine Heizung. Dort hat mich meine Mutter nach der Geburt einfach liegen lassen. Der Wirt hat mich zwei Tage später dort entdeckt und das Jugendamt informiert. Dann