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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Kolumne Von Fabian Vogt
Das wär’ doch gelacht

vom 05.04.2021
Das Osterlachen ist eine alte kirchliche Tradition. Also müssen die Pfarrerinnen und Pfarrer die Gemeinde in der Osterliturgie zum Lachen bringen. Aber welchen Witz kann man da bloß erzählen?
Wo Lachen zur Liturgie gehört: Das Osterlachen ist eine alte kirchliche Tradition (Illustration: istockphoto/hywit dimyadi)
Wo Lachen zur Liturgie gehört: Das Osterlachen ist eine alte kirchliche Tradition (Illustration: istockphoto/hywit dimyadi)
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Jedes Jahr vor Ostern das gleiche Spiel: Kolleginnen und Kollegen rufen mich an und sagen: »Du bist doch nicht nur Pfarrer, sondern auch Kabarettist. Du hast bestimmt einen schönen Witz für uns, den wir erzählen können? Für die Osterliturgie.« Etwas beleidigt erwidere ich: »Kabarettisten erzählen keine Witze. Sie durchleuchten das Weltgeschehen aus satirischer Perspektive.« Aber dann freue ich mich doch, dass sie die Tradition des Osterlachens wieder aufleben lassen wollen, den »Risus paschalis«. Die Gemeinde drückt ihre Osterfreude durch Lachen aus, das Lachen gehört offiziell zur Liturgie. Schließlich hat schon der Theologe Karl Barth geschrieben: »Der Christ treibt dann gute Theologie, wenn er mit Humor bei der Sache ist. Nur keine verdrießlichen Theologen, nur keine langweilige Theologie.«

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