Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Lyrik
Was würde Erich Fried heute schreiben?

von Christian Feldmann vom 01.06.2021
Er galt als Poet der APO, schrieb bitterböse Gedichte gegen den Vietnamkrieg – und besuchte dennoch einen jungen Neonazi im Gefängnis: Zum 100. Geburtstag eines rebellischen Lyrikers, der auch seine Feinde liebte
 Lyriker und sanfter Rebell: Erich Fried(Foto: Ullstein-Bild/Andree)
Lyriker und sanfter Rebell: Erich Fried(Foto: Ullstein-Bild/Andree)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Zum hundertsten Geburtstag des Dichters und politischen Visionärs Erich Fried erscheinen jetzt in den Feuilletons kluge, durchaus kritische Einordnungen. Oft sind es wehmütige Rückblicke auf eine Zeit, deren Träume, Ängste und Gewissenskonflikte so ganz anders erscheinen als die unseren heute: Vietnamkrieg, RAF-Terror, Relikte des Nationalsozialismus, die eindeutigen politischen Trennlinien zwischen Brandt und Barzel, Schmidt und Strauß. Zwischen den Zeilen sprießt dabei schüchtern eine Frage hervor, ganz leise und angesichts der drei Jahrzehnte, die seit seinem Tod 1988 verstrichen sind, sofort wieder verstummend: Wo würde Fried heute stehen, welche Positionen vertreten, was für Gedichte schreiben? Würde er in Talkshows sitzen oder Stücke auf experimentierfreudigen Theaterbühnen inszenieren? Über die sozialen Medien Sc

Kommentare
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Georg Lechner
10.06.202111:35
Sein Gedicht "Vom Sparen" (nachlesbar in "Es ist, was es ist", S.65) ist aktueller denn je.