Bekenntnisse in den Weltreligionen
Mein Bekenntnis als Christ

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Manch vordergründiger Nachteil entpuppt sich zuweilen als ein Vorteil. Das gilt auch für meinen Versuch, das »Wesen des Christentums« zu ergründen. Natürlich blicke ich zunächst auf den Weg des jüdischen Predigers und Heilers Jesus von Nazaret. Eine Reihe von Urkunden, von denen vier als maßgebende »Evangelien« anerkannt wurden, legt Zeugnis davon ab. Und doch ist das Christentum keine Schriftreligion, denn nicht Buchstaben formen die Offenbarung, sondern die Person Jesu, seine Botschaft und seine Taten. Eine Offenbarungsreligion also, hervorgegangen aus der Tradition der hebräischen Bibel, zugleich ein himmlisch-irdisches Geschehen. Denn, so der Grundgedanke, der an Wagemut kaum zu überbieten ist: Der ewige Gott, von dem wir kein Bild haben und von dem wir uns auch kein Bild machen sollen, hat sich der Welt »in« Jesus
Christian Heidrich ist Religionslehrer und Autor. Zuletzt veröffentlichte er »Warum ich ein Christ bin« (Ostfildern 2025).




Georg Lechner 23.12.2025, 18:11 Uhr:
Das Denken des Abendlandes, zumindest seit dem Beginn der Neuzeit, scheint mir eher von der Auseinandersetzung mit der kirchlichen und weltlichen Machtfrage geprägt. Einerseits gab es das Aufbegehren gegen einen als unberechenbar verkündeten Gott (von Horst Eberhard Richter im Buch "Der Gotteskomplex" geschildert), andererseits das kapitalistische Streben nach wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht in Konkurrenz zu einem als allmächtig verkündeten Gott.
Jesus hat nach den Berichten der Evangelien die Freiheit der Geringsten in der Gemeinschaft aller gelebt und so ein Zeichen gesetzt, was unter "Seele" verstanden werden kann.