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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2010
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Das Ende der Geduld

von Bernhard Pötter vom 17.12.2010
Die Beschlüsse von Cancún retten vor allem die UNO. Ob sie auch das Klima retten, bleibt abzuwarten
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Am Ende saß Pablo Solon ganz allein da. Der Botschafter Boliviens auf der Klimakonferenz im mexikanischen Cancún hatte bis zuletzt für einen konsequenten Klimaschutz gefochten und versucht, allein gegen 193 Kollegen einen »faulen Kompromiss« zu verhindern. Doch am Ende einer durchtagten Nacht, am Morgen um halb vier, war der Kompromiss beschlossen – von allen umjubelt, die bereits mit dem völligen Scheitern der Konferenz gerechnet hatten, und von Bolivien bedauert.

Das ist die eine Lehre von Cancún: Wenn die Staaten sich zusammenreißen und wenn die Verhandlungsführung exzellent ist, kann sich der schwerfällige Tanker Vereinte Nationen bewegen. Die zweite Lektion: Wenn die Delegierten ein Abkommen wirklich wollen, ist ihnen die Rechtsform nicht heilig: Da die U

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