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Geborgen und frei

von Hartmut Meesmann vom 19.12.2008
Die Mystik lehrt, dass das Leben nicht nur aus Aktion, Willen und Verstand besteht, sondern dass es zum Leben gehört, etwas in mir einfach geschehen zu lassen. Ein Gespräch mit Pierre Stutz
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Publik-Forum: Herr Stutz, Sie haben ein neues Buch geschrieben mit dem Titel »Geborgen und frei - Mystik als Lebensstil«. Woher rührt Ihr persönliches Interesse an der Mystik?

Pierre Stutz: Ich bin in einer Zeit eines persönlichen Burn-outs auf meine mystischen Wurzeln gestoßen, also nicht aus freiem Willen, sondern aus einer inneren Notwendigkeit heraus. Ich war mit 38 Jahren psychisch, physisch und spirituell zusammengebrochen. Alles, was ich mir vom Willen und vom Machen her aufgebaut hatte, war innerhalb von zwei, drei Monaten zerbrochen. Bis zu dieser Zeit hatte ich mich mit der Mystik kaum auseinandergesetzt. Ich hatte Vorbehalte und dachte, das seien im Grunde alles Schwärmer gewesen. Ich zog mich in der Krise zurück in ein ehemaliges Kloster und beschäftigte mich dann intensiver mit mystischen Texte