Sozialprotokoll
»Ich wäre verloren«
von
Elisa Rheinheimer-Chabbi
vom 18.11.2016
Es gibt Momente von meiner Zeit im Irak, die haben sich mir in die Seele eingebrannt. Der Blick aus dem Hubschrauber auf die komplett zerstörten Städte. Die Iraker, auf deren Gesichtern überhaupt keine Freude über unsere »Hilfe« zu sehen war. Oder der Moment, in dem uns mitgeteilt wurde, dass es gar keine Massenvernichtungswaffen im Irak gibt. Da wurde es totenstill in den Reihen der Soldaten. Und auf allen Gesichtern war zu lesen: »Warum sind wir dann hier?«
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Datum der Erstveröffentlichung: 18.11.2016

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