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Kinderwunsch auf Eis gelegt

Nicht nur in den USA lassen immer mehr Frauen ihre Eizellen einfrieren, um dadurch mehr Zeit zu gewinnen. Doch der vermeintliche Fortschritt könnte sich als Falle erweisen
von Andrea Teupke vom 07.11.2014
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Erst Karriere, dann Kinder: Ist das die Botschaft, die hinter dem Angebot amerikanischer Konzerne steckt? Facebook und Google übernehmen die Kosten für »Social Freezing«, also das Einfrieren von Eizellen. Wollen sie damit erreichen, dass Frauen ihren Kinderwunsch möglichst lange aufschieben? Zumindest in Deutschland wird das so gedeutet. Evangelische und katholische Frauenverbände haben dementsprechend mit heftiger Kritik auf die Nachrichten aus dem Silicon Valley reagiert. Ein solches Angebot überschreite »eine moralische Grenze«, heißt es in der Pressemitteilung. Die Frauenverbände warnen vor einer »Instrumentalisierung von Frauen zur Steigerung des unternehmerischen Profits«.

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