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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2019
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Marsch gegen Menschenhandel

vom 25.10.2019
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Zeitnah zum EU-Tag gegen Menschenhandel haben in Berlin am 19. Oktober etwa 500 Menschen gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei protestiert. Ganz in Schwarz gekleidet und schweigend ging der Walk For Freedom am Kurfürstendamm entlang. »Wir sind symbolisch für die Freiheit anderer gelaufen. Schweigend, denn die Opfer haben keine Stimme. Aber wir glauben daran, dass moderne Sklaverei abgeschafft werden kann«, sagte Carsten Meier von der Organisation Futureminded, die den Lauf organisierte. Nicht nur in Berlin, sondern in 29 deutschen Städten und überall auf der Welt haben am 19. Oktober 500 lokale Schweigemärsche in fünfzig Ländern stattgefunden. Menschenhandel ist ein riesiges Problem: Laut Schätzungen der UN leben rund vierzig Millionen Menschen in modernen Formen von Sklaverei – ein Viertel davon sind Kinder. Auch in der EU leben und arbeiten Männer und Frauen unter sklavenähnlichen Bedingungen, zum Beispiel als Prostituierte, auf Obst- und Gemüseplantagen oder in Fleischereibetrieben. Ende September gelang der EU-Behörde Europol ein Schlag gegen Menschenhändler.

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