Nichts zu futtern
Den Rebhühnern, die sich ihr Futter auf den Feldern zusammensuchen, geht es gar nicht gut. Ihre Anzahl ist in Europa in den vergangenen dreißig Jahren um 82 Prozent zurückgegangen. Auch Feldlerchen und Grauammern gibt es heute nur noch halb so viele. Das hat ein europäisches Vogel-Monitoring ergeben. Der Grund für die schrumpfenden Bestände ist die Intensivierung der Landwirtschaft und der gestiegene Einsatz von Pestiziden. Grünland, auf dem Futtergräser wachsen, wird früher und häufiger gemäht, starker Düngereinsatz verdrängt Wildkräuter und Insekten.
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