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Kriegstrauma
»Über die psychischen Folgen sprechen wir kaum«

Was macht Krieg mit Menschen? Der Arzt Ahmet Bekisoglu erklärt, wie Gewalterfahrungen nachwirken können – und schafft Räume für offenen Austausch.
von Christina Bartholomé vom 06.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Wenn die Gewalt nachwirkt: Ahmet Bekisoglu informiert über Kriegstraumata und psychische Gesundheit. (Foto: Christina Bartholomé)
Wenn die Gewalt nachwirkt: Ahmet Bekisoglu informiert über Kriegstraumata und psychische Gesundheit. (Foto: Christina Bartholomé)

Als ich 14 Jahre alt war, hat der Islamische Staat die jesidischen Gebiete im Nordirak angegriffen. Ich erinnere mich noch an die Fotos und Videos, die damals in den Medien gezeigt wurden. Spätestens da war mein politisches Interesse geweckt. Später, während meines Medizinstudiums, habe ich durch Praktika in der Psychiatrie gelernt, wie Kriege und psychische Traumata zusammenhängen. Wir kennen zwar oft Leute, die aus Kriegsgebieten kommen, aber darüber, was das mit dem Körper und der Psyche macht, sprechen wir kaum. Das wollte ich ändern.

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