»Franziskus hat keine Angst«

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Publik Forum: Herr Bischof, wie war die Atmosphäre Ihrer Begegnung?
Jacques Gaillot: Der Papst hatte mich in die Casa Santa Marta, seine Wohnung, eingeladen. Da waren keine hohen Herren in Violett, nur zwei zivile Wächter. Sie baten mich und den Priester, der mich begleitete, einzutreten, sehr freundlich, ohne Kontrollen. Im Eingangsraum standen einige Sessel, keine Blumen, alles war sehr sparsam. Ich erwartete, dass man mich ins Büro des Papstes rufen würde. Dann ging eine Tür auf: Er war es selbst, lachte und sagte »Guten Tag«. Wir setzten uns nebeneinander, und er sagte: »Wir sind Brüder.«
Zwanzig Jahre Ausgrenzung und nun eine warmherzige Einladung: Ist das ein Geschenk zum achtzigsten Geburtstag – oder mehr?
Jacques Gaillot, geboren 1935, war 13 Jahre Bischof von Évreux. Johannes Paul II. sorgte 1995, angeblich auf Druck der französischen Regierung, für seine Strafversetzung nach Partenia/Algerien. Gaillot führt die vor Jahrhunderten untergegangene Diözese als Internet-Bistum. Er setzt sich intensiv für Arme und »Illegale« ein. Ulrich Harbeckes Interview mit Gaillot können Digitalabonnenten auf www.publik-forum.de auf Französisch hören.
