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Wirtschaftskrise führt zu Kinderarbeit in der EU

vom 30.08.2013
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Die anhaltende Wirtschafts- und Schuldenkrise im Süden Europas nötigt immer mehr Eltern dazu, ihre Kinder arbeiten zu schicken. Wie der Menschenrechtskommissar des Europarats in Straßburg, Nils Muiznieks, bei der Präsentation eines Positionspapiers über Kinderarbeit erläuterte, seien vor allem Länder betroffen, in denen rigide Sparmaßnahmen angeordnet wurden, namentlich Zypern, Griechenland, Italien und Portugal. Zwar gälte europaweit ein Verbot von Kinderarbeit, die betroffenen Staaten sorgten aber nicht dafür, das dieses durchgesetzt würde. Da genaue Zahlen über das Ausmaß der Kinderarbeit bislang nicht erhoben werden, forderte Muiznieks zudem eine systematische Untersuchung, welche Konsequenzen die Kürzung in den Sozial- und Bildungshaushalten mit sich brächten.

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