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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2012
Mordshunger
Die Würde des Tieres ist antastbar
Der Inhalt:

Unsichtbare Religion

von Christian Modehn vom 24.08.2012
Agnostiker, Atheisten, Glaubende: In Berlin trifft sich die Welt. Deshalb braucht die Stadt eine eigene Theologie. Ein Plädoyer
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Berlin wird Ende August 775 Jahre alt. Dann dürfte in der Hauptstadt gefeiert werden.

Auch die Religionen gehören zur Geschichte der Stadt, die nach der Vereinigung zu neuen Würden gekommen ist. Doch haben es die Religionen heute eher schwer im säkularen Berlin.

Theologie als Wissenschaft wird in Berlin seit Beginn des 19. Jahrhunderts gelehrt. Inspirierend sind bis heute die protestantischen Theologen Friedrich Schleiermacher und Ernst Troeltsch geblieben, sicher auch Dietrich Bonhoeffer und Paul Tillich. Sie waren auch außerhalb der kirchlichen Welt geachtet, weil sie den Mut hatten, jenseits dogmatischer Traditionen Neues zu sagen.

Ihr Bezugspunkt fürs theologische Nachdenken war die unkirchliche Kultur der Metropole. Aber die war für sie ni