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Aral tanken - für den Krieg?

Firmenfusion mit ungeahnten Folgen: Ölmultis verschärfen den Konflikt im Sudan
von Claudia Mende vom 25.08.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Neue Fusionsgerüchte auf dem Energiemarkt lassen aufhorchen: Der österreichische Mineralölkonzern OMV soll die 2800 weiß-blauen Aral-Tankstellen in Europa übernehmen und mit dem neuen deutschen Energieriesen E.on (Veba und Viag) fusionieren. Die Brisanz an der Meldung: Das frühere Staatsunternehmen Österreichische Mineralölverwaltung (OMV AG) steckt im Ölgeschäft mit dem Sudan. Kommt es zu der geplanten Übernahme, dann fließt über kurz oder lang Benzin aus sudanesischem Erdöl aus den Zapfsäulen der Veba-Tochter Aral. Mit jeder Aral-Tankfüllung würde Krieg im Sudan mitfinanziert.

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