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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2016
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

»Ich wiegele jetzt auf«

von Bernd Müllender vom 08.07.2016
Pfarrer Charles Cervigne wurde niedergeschlagen, vermutlich von Rechtsradikalen. Das befeuert ihn noch mehr in der Flüchtlingsarbeit – mit deutlichen Forderungen an seine evangelische Kirche
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Als es am 13. Februar kurz nach 23 Uhr an der Wohnungstür von Pfarrer Charles Cervigne klingelte, öffnete der 56-Jährige ohne Arg. Er bekam einen massiven Schlag ins Gesicht, außerdem Pfefferspray. Überall war Blut und Schmerz. In der Notaufnahme der Uniklinik Aachen gab es dann zum Glück Entwarnung für das verletzte Auge. Um vier Uhr morgens war Cervigne wieder zu Hause in Aldenhoven, um zehn Uhr leitete er den Sonntagsgottesdienst.

Heute nennt er den Überfall eine »symbolische Episode«. Solche Angriffe gebe es doch jeden Tag irgendwo. Die Solidarisierungswelle danach, sagt er, »war irre«. Und: »Mich hat das nur stärker gemacht.« Auch weil die Flüchtlinge nach der feigen Attacke »so viel Liebe gezeigt haben«.

Die Flüchtlinge. Seine Flüchtlinge. Derzeit leben vier auf de

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