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Aufspielen statt abschieben

Musiker protestieren für die Rechte von Flüchtlingen
von Anke Schwarzer vom 28.06.2013
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Die 23-jährige Judith singt heute zum ersten Mal mit. »Man steht nicht nur rum und hält Plakate hoch. Unsere Musik soll die Herzen der Menschen berühren und sie zum Nachdenken bringen«, sagt die blonde Studentin aus Leipzig. Sie ist Mitglied der Aktionsgruppe Lebenslaute. Das sind 75 Musiker aus ganz Deutschland, die sich politisch engagieren. Seit 25 Jahren verbinden sie die Musik mit politischen Inhalten. Sie haben schon gegen Waffenhandel, Atompolitik und Aufrüstung gespielt. Laien wie Berufsmusiker kommen für die Aktionen an den unterschiedlichsten Orten zusammen.

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