BP kauft gute Plätze bei Google und Yahoo
Der Ölkonzern versucht, mehr Internetsurfer auf seine Infoseiten zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu locken. Da das Versagen des britischen Konzerns sein Image stark beschädigt, kauft die Werbeabteilung für bestimmte Schlüsselworte Top-Platzierungen in den Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing. Wer jetzt Begriffe wie »oil spill« (Ölpest) in eine dieser Suchmaschinen eingibt, wird beim ersten Treffer auf eine Website des BP-Konzerns geführt. Solche Sponsored Links werden von Firmen genutzt, um Internet-User mit werblicher Absicht auf ihre Seiten zu locken. Aus der Sicht des Suchmaschinenexperten Matthew Whiteaway ist diese Aktion von BP ein »Meisterstück in Public Relations«. Kritiker warnen davor, dass unerfahrene User nun die Informationen über die Ölkatastrophe vom Verursacher erfahren. Für die Suchmaschinen zählen solche Werbeangebote zu den wichtigsten Einnahmequellen.
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