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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Versöhnung nach zwei Kriegen

von Markus Dobstadt vom 23.05.2014
Deutsche Jugendliche beeindrucken alte Menschen in Weißrussland
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Abschleifen, streichen, hämmern, und das drei Wochen lang. Jugendliche aus Westfalen renovieren gemeinsam mit jungen Weißrussen die Häuser von älteren Bewohnern in Belarus. Ulrike Jaeger, Jugendreferentin im westfälischen Kirchenkreis Herford, hat das Projekt vor 17 Jahren gestartet und organisiert es seither. Viele der betagten Männer und Frauen, denen die Jugendlichen helfen, haben zwei Weltkriege erlebt und unter der deutschen Besatzung gelitten. Nun bekommen sie erstmals etwas Gutes von Deutschen.

Für die Jugendlichen ist die Zeit erlebnisreich, aber hart. Meist schlafen sie auf dem Fußboden in halbfertigen Häusern, die der Verein Heim-statt Tschernobyl für Familien aus den radioaktiv belasteten Gebieten baut.