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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2015
Das Verschwinden der Freiheit
Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Bedrohung durch Google ...
Der Inhalt:

Die Retter

von Barbara Tambour vom 08.05.2015
Beim Foodsharing kann jeder mitmachen. Hauptsache, Lebensmittel landen nicht im Müll. Eine Konkurrenz zur Tafel will die junge Bewegung nicht sein

Die junge Frau tritt schneller in die Pedale. Pünktlich um zwölf Uhr muss sie bei der Bäckerei sein. Sara Mierzwa ist Lebensmittel-Retterin. Sie holt übrig gebliebenes Obst, Joghurts oder, wie an diesem Tag, Backwaren bei Geschäften ab. Die Darmstädter Foodsharing-Gruppe hat das mit dieser Bäckerei und dreißig anderen Unternehmen per Vertrag geregelt. Pünktlich und zuverlässig zu sein ist den Lebensmittel-Rettern wichtig.

Geschafft. Die 26-Jährige erhält im Laden zwei Säcke voll mit Broten und Brötchen, verstaut alles in Fahrradtaschen und im Rucksack und fährt damit zum sogenannten Fair-Teiler. Das ist in Darmstadt ein Raum in der Universität, der rund um die Uhr geöffnet und mit Regalen und einem Kühlschrank ausgestattet ist. »Egal, wie viel ich und andere in den Fair-Teiler legen – nach einer Stunde ist meist alle

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