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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2013
Die Suchbürger
Evangelischer Kirchentag: Offen, freundlich, unentschieden
Der Inhalt:

»Geldsaugendes Ungeheuer«

von Wolfgang Kessler vom 17.05.2013
Viele Steuerhinterzieher hassen den Staat – und wurden dabei lange von Ökonomen, Politikern und Philosophen bestärkt

Kein Zweifel, Uli Hoeneß, der Präsident des FC Bayern München, hat viel für andere Menschen getan. Es gibt eine ganze Reihe von Fußballspielern, denen er nach ihrem persönlichen Absturz wieder auf die Beine geholfen hat. Einem afrikanischen Spieler stellte er einen Privatjet zur Verfügung, damit er zur Beerdigung seiner Tochter nach Ghana fliegen konnte. Politisch beteiligte sich Hoeneß an vielen Kampagnen gegen Rassismus und Gewalt. Doch ein großer Freund des Staates war Uli Hoeneß nie. Und das hat er mit vielen gemeinsam, die – wie er – im großen Stil Steuern hinterzogen haben. Sie hassen den Staat – und konnten sich darin auch noch von Ökonomen und Politikern bestärkt fühlen.

Auch öffentlich machte Uli Hoeneß nie einen Hehl daraus, dass er Finanzämter für eine Landplage hält. Die erste Halbzeit jedes Jahres spiele

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