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40 Jahre Tschernobyl
Die Kinder müssen die Welt retten

Gudrun Pausewang warnte in »Die letzten Kinder von Schewenborn« vor den Folgen einer atomaren Verseuchung mit grausigen Details. Als ich meine Jugendlektüre jetzt wiederlas, hat sie mich irritiert.
von Christoph Fleischmann vom 14.04.2026
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Am Schauplatz von »Die Wolke«: Gudrun Pausewang 2015 vor dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Foto: laif/Alex Kraus)
Am Schauplatz von »Die Wolke«: Gudrun Pausewang 2015 vor dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Foto: laif/Alex Kraus)

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Eine halbe Stunde stand ich als 14-jähriger Junge unter der heißen Dusche, weil ich nicht wusste, wohin mit meiner Angst vor einer radioaktiven Verseuchung: Ich war kurz nach dem Atomunfall von Tschernobyl mit dem Rad in den Regen gekommen. Was radioaktive Strahlung für entsetzliche Schäden an Menschen anrichten kann, hatte ich in dem Buch »Die letzten Kinder von Schewenborn« gelesen. Dass der Regen Radioaktivität transportieren kann, wusste ich vermutlich aus den Nachrichten.

Was mir heute an meiner Erinnerung auffällt: Ich sehe mich allein in einer leeren Wohnung duschen. Es kann sein, dass gerade niemand da war, aber warum habe ich nicht mit meinem Eltern gesprochen und mit ihnen meine Angst geteilt – oder habe ich das nur vergessen?

Das 1983 erschienene Buch »Die let

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