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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2022
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Über Wasser halten

vom 08.04.2022
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Der Kopf eines jungen Mädchens hält sich gerade noch über Wasser, während sein Blick teilnahmslos aus den trüben Fluten starrt. Der mexikanische hyperrealistische Künstler Rubén Orozco Loza hat die Fiberglasfigur für eine Kampagne im Auftrag der Kulturstiftung einer baskischen Bank geschaffen. Die Skulptur mit dem Titel »Morgen« ist fest im Fluss Nervión in Bilbao installiert und taucht im Wechsel der Gezeiten ab und wieder auf. Mit seinem Werk möchte der Künstler Vorübergehende irritieren und dazu bewegen, sich Gedanken darüber zu machen, was passieren könnte, wenn wir jetzt nicht umsteuern und unser Verhalten ändern. Orozco Loza versteht seine Figur als »Reflexion über die Entscheidungen, die wir für künftige Generationen treffen«. Seine drastische Installation will der Gleichgültigkeit etwas entgegensetzen und für nachhaltiges Handeln sensibilisieren.

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