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Jobcenter
Gemischtes Zeugnis für Jobcenter

Die Mehrheit der Menschen, die von Bürgergeld leben, ist zufrieden mit den Jobcentern. Doch wenn es um bessere Jobchancen geht, bleibt der Nutzen der Beratung für viele fraglich.
vom 25.03.2026
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Menschen, die von Bürgergeld leben, sind mit den Jobcentern überwiegend zufrieden, sehen jedoch oft nur eine begrenzte Wirkung für ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, für die im Frühjahr 2025 mehr als 1000 Langzeitarbeitslose befragt wurden.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 6/2026 vom 27.03.2026, Seite 31
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Demnach sind 68 Prozent der Befragten mit der Arbeit ihres Jobcenters zufrieden, 72 Prozent halten die Mitarbeitenden für kompetent. Gleichzeitig gibt fast die Hälfte an, dass ihnen Beratungstermine »nichts bringen«. Kritisch sehen die Befragten vor allem die Erreichbarkeit: 39 Prozent berichten, dass ihre Ansprechpartner häufig schwer zu erreichen sind. 44 Prozent haben zudem den Eindruck, im Jobcenter würden eher Forderungen gestellt als konkrete Hilfen angeboten. Zugleich geben rund 60 Prozent an, durchaus gezielte Unterstützung zu erhalten.

Der Arbeitsmarktexperte der Bertelsmann Stiftung, Tobias Ortmann, verlangt, den Betreuungserfolg auch an der »Förderung marktfernerer Langzeitarbeitsloser« zu messen. Gerade bei Personen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt kämen Beratung und Vermittlung, die Kernaufgaben der Jobcenter, »häufig zu kurz«. Rund 46 Prozent der Arbeitslosen, die Bürgergeld beziehen, hätten mehrere Vermittlungshemmnisse wie Krankheiten oder fehlende Qualifikationen, so Ortmann.

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