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Zwei Grad entscheiden über die Zukunft

Der Täter ist identifiziert: Der Mensch verändert das Klima. Die Folgen sind schwerwiegend. Doch noch ist es nicht zu spät
von Christoph Bals , Bernhard Walter vom 23.03.2007
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Zwei Grad - es ist noch nicht zu spät.« Ein Banner mit dieser Aufschrift konnte man jüngst schon von ferne auf dem Eiffelturm lesen. Kletterer der Umweltorganisation Greenpeace hatten es hoch oben an dem berühmtesten Turm Frankreichs entrollt. Anlass war die Verabschiedung des ersten Teils des UN-Weltklimaberichts und seine Präsentation in Paris. Der deutsche Wissenschaftler Hans-Joachim Schellnhuber, Klimaberater der Bundesregierung, hat das zentrale Ergebnis prägnant auf eine Formel gebracht: »Die Indizienaufnahme ist abgeschlossen, der Täter ist identifiziert.« Vor allem, indem er Kohle, Öl und Gas verbrennt, den Wald rodet und intensiv Fleisch isst, heizt der Mensch die Atmosphäre auf. Was lange bestritten wurde, ist jetzt bewiesen: Der Mensch ist der entscheidende Faktor für die Erwärmung des Klimas. Andere Faktoren wie etwa eine erhöhte Sonnenaktivität spielen nur eine geringe Rolle.

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