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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2013
Wohin denn noch?
Abschied vom Wachstumswahn
Der Inhalt:

Wenn der Bischof erschrickt

von Dietmar Mieth vom 08.03.2013
Evangelische und katholische Ethik sind viel pluraler und differenzierter, als viele meinen. Eine Antwort auf Ulrich Körtner

In seinem Beitrag »Liebe oder Lehre?« (Publik-Forum 3/2013) hat der in Wien lehrende evangelische Theologe Ulrich Körtner der katholische Kirche vorgeworfen, ihr Naturrechtsdenken in ethischen Fragen immer mehr zu überziehen und Vorstellungen einer »autonomen Moral« abzulehnen. Demgegenüber betone die evangelische Ethik die Gewissensentscheidung des Einzelnen und damit eine Verantwortungsethik – fußend auf den christlichen Werten Freiheit, Verantwortung und Liebe. Der katholische Ethiker Dietmar Mieth aus Tübingen ist mit dieser Darstellung nicht einverstanden.

Ulrich Körtner hat versucht, die evangelische Ethik für seine eigene Auffassung zu reklamieren. Die evangelische Ethik ist freilich viel pluraler aufgestellt: So kritisiert zum Beispiel der evangelische Theologe Eilert Herms die evangelischen Befürworter einer L

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