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Johanna will nicht heilig werden

Für sie gibt es keinen Gott, der die Geschicke der Welt lenkt
von Hans-Jürgen Benedict vom 10.03.2000 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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In der Schlussszene von Brechts Heiliger Johanna der Schlachthöfe fällt ein ungeheuerlicher Satz, der mir jedes Mal einen Schrecken versetzt, wenn ich ihn höre: Darum wer unten sagt, dass es einen Gott gibt / und ist keiner sichtbar / und kann sein unsichtbar und hülfe ihnen doch / den soll man mit dem Kopf auf das Pflaster schlagen / bis er verreckt ist.

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