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Leserbrief
Übertreibung vermeiden

vom 24.02.2026
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Ich danke Jana Petersen für die Einladung zu einem Weg von Einfühlung und Verständnis; ich ahne, wie viel Kraft sie das Schreiben kostete und wie wichtig es ihr ist, sich auf diese Weise zu Wort zu melden. Wie gut, dass es für Menschen in solch bedrängender Lage Werkzeuge wie das »Pacing« gibt. Als sehr beeindruckend erlebe ich es, wie groß und überzeugend die Autorin die Linien in gesellschaftliche Zusammenhänge hinein zieht: Es braucht eine Logik des »Weniger« sowie ein kollektives präventives Pacing; insbesondere im Blick auf die Klimakrise. Eckhart Schätzel, Bielefeld

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 4/2026 vom 27.02.2026, Seite 62
Gottes Geschenk?
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Das Christentum, die Liebe und der Sex

Die Grundregel meiner Long-Covid-Selbsthilfegruppe mit über 100 weiteren Betroffenen lautet: »Unsere Ziele sind Austausch, Infos sammeln und bündeln und uns auf dem Weg der Genesung unterstützen, wir wollen nicht jammern.« Diese Grundhaltung vermisse ich in dem Beitrag. Die gegenseitige Unterstützung in einer solchen Gruppe widerlegt den von der Autorin zitierten schlimmen Satz, Behinderte würden »nie in der Lage sein, zurückzugeben«. Es ist selbstverständlich wichtig, die Öffentlichkeit über das schlimme Krankheitsbild Long Covid mit ME/CFS zu informieren. Aber dabei sollte man jegliche Übertreibung vermeiden. Typisch ist eben nicht eine zwangsläufig stetige Verschlimmerung der Symptome, »ein Sterben bei lebendigem Leib«. Typisch ist eher ein gleichbleibender Verlauf in Wellen, und ja, es gibt auch Patienten, die wieder genesen sind. Falsch ist auch die Aussage, »dass notwendige Forschung nicht stattfindet«. Richtig ist, dass diese Forschung skandalös unterfinanziert ist, dass es aber engagierte und kompetente Forschungsgruppen gibt, die bereits wichtige Teilerfolge erzielt haben, sodass man hoffen darf, dass ein Durchbruch erzielt werden wird. Wolfgang Böhler, Taunusstein

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2022 habe ich mich mit Covid angesteckt. Seitdem habe ich ME/CFS, eine »neuroimmunologische Erkrankung«. Dieses »chronische Erschöpfungssyndrom« tritt auch bei jungen Menschen immer häufiger auf, sowohl nach »Covid-Erkrankungen« als auch nach den »Corona-Impfungen« ab Ende 2020. Warum wird das hier nirgendwo erwähnt, ob und gegebenenfalls wann beziehungsweise wie häufig die Autorin den »mRNA-Injektionen« ausgesetzt war? Ob ihr Leiden als »Post-Covid« oder »Post-Vac« einzustufen ist, lässt sich ohne diese Information nicht valide nachweisbar einschätzen. Birgit Goerner, Wolfach

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