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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2015
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Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!)
Liebe Frau Martha Beyerlein!

vom 13.02.2015
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Sie arbeiten nun schon seit Ihrem 13. Lebensjahr in unserer Villa. Wir haben Sie seinerzeit sozusagen von meinem Vater geerbt.

Ihr Lohn wird von uns stets großzügig bezahlt in einer durchschnittlichen, inflationsbereinigten Höhe von aktuell vier Euro die Stunde, inklusive einer kleinen Brotzeit am Morgen. Dazu erhalten Sie von meiner Gattin vor den Weihnachtsfeiertagen einen selbst gebackenen Stollen sowie ein Paar Wollsocken. Außerdem haben wir Ihnen vertraglich zugesichert, dass Sie aufgrund Ihrer langen Zugehörigkeit zu unserem Haus anstelle einer Rente in unserem Haus so lange arbeiten dürfen, bis Sie das Zeitliche segnen.

Sämtliche Sozialleistungen, die ich für Sie in den letzten Jahrzehnten hätte bezahlen müssen, habe ich übrigens in unsere neue Gartenanlag

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