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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2018
Publik-Forum Ausgabe 2/2018: 1968. Ein irres Jahr
Der Inhalt:

Chefsessel statt Knastzelle

von Annette Lübbers vom 26.01.2018
Häftlinge lernen, wie sie nach der Haft erfolgreiche Unternehmer werden können

Richtig gut steht es um die Resozialisierung von Straftätern in Deutschland nicht. 45 Prozent, also knapp die Hälfte, werden binnen drei Jahren rückfällig. Bei Raub sind es sogar mehr als siebzig Prozent. Eine deutlich bessere Quote haben die Absolventen des Leonhard-Programms. Nur 13 Prozent fuhren erneut ein. Bernward Jopen, langjähriger Unternehmer, hat das Programm initiiert. Seine Devise: Häftlinge brauchen nach der Entlassung eine Perspektive. Straffällig gewordene Männer werden mit den Grundlagen des freien Unternehmertums vertraut gemacht. »Als Gründer eines kleinen Dienstleistungsunternehmens sind sie unabhängig von Arbeitgebern, die sich möglicherweise mit einem vorbelasteten Lebenslauf schwertun«, erläutert Jopen. In 540 Stunden Präsenz-Unterricht lernen die Gefängnisinsassen, was für eine spätere Selbstständigkeit nötig i

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