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Leserbrief
Helden und Täter

vom 13.01.2026
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Die Aktivistinnen und Aktivisten sind Helden. Sie nehmen stellvertretend für den größtenteils weitgehend untätigen Anteil der Gesellschaft enorme Gefahren auf sich und Konsequenzen in Kauf, um aufzuzeigen, an welchen Stellschrauben schnell positive Ergebnisse fürs Klima erzielt werden können. Sie sind der Stachel im Fleisch all jener, die nicht bereit sind, auf alltägliche Bequemlichkeit zu verzichten oder sich mit der Auto- oder Energielobby anzulegen. Mich als Ostdeutsche erinnern sie auch an jene, die zu DDR-Zeiten unter größten Gefahren (und oft tödlich endend) versucht haben, die Grenze zu überwinden. Sie waren der Stachel im Fleisch für all jene, die es sich in Nischen zu bequem gemacht hatten, ihre Vorteile genossen und falsche Politik dadurch gestützt haben. Unser demokratisches Rechtssystem macht keine Unterschiede, weshalb eine Tat begangen wurde. Deswegen ist die Strafe für die Aktivistinnen und Aktivisten rechtlich nicht falsch, aber eben völlig unverhältnismäßig hoch. Nicola Hessenmüller, Merseburg

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 1/2026 vom 16.01.2026, Seite 62
Das große Rätsel Zeit
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Wie frei sind wir, die Zukunft zu gestalten?

Ich muss vorausschicken, dass ich ein sehr engagierter Mensch bin, wenn es um den Kampf gegen die Klimaveränderung geht. Ich war überrascht, dass Nana Gerritzen nicht unterschieden hat zwischen der Geldstrafe, die die Aktivisten zu befürchten haben, und der Schadensersatzforderung. Ich muss mir im Klaren sein, dass ich, falls jemand durch mich zu Schaden kommt, zum Schadenersatz verpflichtet werden kann. Bernd Schlögel, Grünkraut

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