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Katholische Bischöfe auf Regierungskurs

Ein neues Papier der Bischofskonferenz zur sozialen Lage in Deutschland plädiert für Freiheit statt Gerechtigkeit
von Wolfgang Kessler vom 28.06.2011
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Kardinal Reinhard Marx (links) stellt den Impulstext der Bischöfe vor: Er diskutiert die Thesen unter Moderation von Birgit Wentzien in Berlin mit dem Juristen Udo Di Fabio (rechts)
Kardinal Reinhard Marx (links) stellt den Impulstext der Bischöfe vor: Er diskutiert die Thesen unter Moderation von Birgit Wentzien in Berlin mit dem Juristen Udo Di Fabio (rechts)

Die Wirtschaftspolitiker der schwarz-gelben Bundesregierung hätten ein programmatisches Papier zur sozialen Lage in Deutschland wohl kaum anders formuliert, als die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz dies getan hat. Unter der Ägide des Münchner Kardinals Reinhard Marx entstanden, plädiert der Impulstext »Chancengerechte Gesellschaft - Leitbild für eine freiheitliche Ordnung« für nicht mehr als einen sozial flankierten Wirtschaftsliberalismus. Damit verabschieden sich die Bischöfe endgültig von den einst weit reichenden Thesen des Sozialwortes der beiden großen Kirchen aus dem Jahre 1997. Und untermauern dafür das herrschende wirtschaftspolitische Denken in Deutschland.

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Schlagwort: Bischofskonferenz
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