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Hexenjagd in Assam

Bondita Acharya kämpft für die Rechte von Mädchen und Witwen in Indien – für Hindu-Traditionalisten eine Provokation
von Karin Finkenzeller vom 02.05.2019
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Selbstbewusst: Die Inderin Bondita Acharya lässt sich nicht einschüchtern (Foto: Saumya Khandelwal/malala.org)
Selbstbewusst: Die Inderin Bondita Acharya lässt sich nicht einschüchtern (Foto: Saumya Khandelwal/malala.org)

Wer sich im indischen Bundesstaat Assam für Muslime einsetzt, lebt gefährlich. Das erfuhr Bondita Acharya, als sie öffentlich für drei Muslime eintrat, die wegen des Besitzes von 500 Gramm Rindfleisch verhaftet worden waren. In der Folge erhielt sie wüste Drohungen auf ihrer Facebook-Seite. Hexen wie sie werde man mit Säure übergießen, vergewaltigen, steinigen. Etliche Hindu-Traditionalisten ereiferten sich darüber, dass die 46-Jährige es überhaupt wage, sich als Frau und Witwe öffentlich zu äußern.

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Schlagwörter: Frauenrechte Menschenrechte
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