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Meine Geschichte: Simone Dede Ayivi
»Auch Solidarität und Mut werden vererbt«

Simone Dede Ayivi (44) macht Theater über oft übersehene Geschichten. Die Geschichte ihres von den Nazis verfolgten Urgroßvaters brachte sie dazu, auch ihre Familiengeschichte zu erzählen.
von Sarah Elsing vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Liebevolles Recherchetheater: Simone Dede Ayivi verbindet politische Fragen mit persönlichen Geschichten. (Foto: Mayra Wallraff)
Liebevolles Recherchetheater: Simone Dede Ayivi verbindet politische Fragen mit persönlichen Geschichten. (Foto: Mayra Wallraff)

Widerstand war in meiner Familie nie ein großes Wort. Er war Alltag. Ich bin mit dem Selbstverständnis aufgewachsen, dass Demokratie davon lebt, dass Menschen sich einmischen. In meiner Familie haben sich alle in Parteien, Vereinen oder Bürgerinitiativen engagiert. Beim Abendessen ging es um Lokalpolitik, Kinderbetreuung, Stadtplanung und soziale Gerechtigkeit. Es wurde nicht darüber diskutiert, ob man Verantwortung übernimmt, sondern wie.

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